335., 336. und 337. Prozesstag gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“

28., 29.03. und 5.04. 2017

Am Dienstag war der Zeuge (und ehemalige Mitangeklagte) Stefan W. geladen. Dieser sagte aber nicht aus. Es wurde als Asservat eine Kopie eines Gutachtens über einen beschlagnahmten Rauchkörper vorgezeigt. Der Vorsitzende wurde wegen eines linksextremen Aufklebers an seiner Bürotür (durchgestrichenes Profil eines Burschenschaftlers) als befangen abgelehnt. Nochmals wurde er als befangen abgelehnt, weil bekannt wurde, daß er ebenso einen Bierdeckel mit der Aufschrift „Kein Bier für Nazis“ in seinem Büro hat. Es wurde auch wieder einmal die Dauer des Verfahrens gerügt.
Mittwochs ging es u.a. mit einem Antrag zu Abbruch und Neubeginn der Verhandlung weiter. Ebenso durfte der führende Ermittler im Strafvorwurf „Dresden2011“, Herr Matyj., weiter vernommen werden. Am Donnerstag wurde nicht verhandelt, dafür erst wieder am darauffolgenden Mittwoch. Allerdings nur für zehn Minuten, da ein Angeklagter erkrankt war.

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